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Stoffe im Mittelalter für Gewandungen

Die gebräuchlisten Stoffe im Mittelalter werden hier erklärt.

FachbegriffErklärung
Baumwolle Baumwollstoffe werden aus den Samenhaaren der Baumwollpflanze gewonnen. Diese ist eine sehr alte und traditionsreiche Kulturpflanze, da sie gut verspinnbar ist. Die aus ihr gewonnene Naturfaser ist äußerst angenehm zu tragen. Seit Jahrtausenden verwenden verschiedenste Kulturkreise dieses Material (Indus-Kultur, babylonisches Reich, altes Ägypten, Griechen, Römer,…). Die ältesten heute bekannten Funde von Baumwollfasern stammen aus der Zeit um 3000 vor unserer Zeitrechnung. Entgegen der weit verbreiteten Meinung, dass mittelalterliche Kleidung ausschließlich aus Leinen bestand, war Baumwolle neben Leinen (auch „Flachs" genannt), Hanf, Kapok und Nessel ein beliebtes Textilmaterial im Mittelalter. Dies wurde aus archäologischen Funden von Textilfasern nachgewiesen, beispielsweise in einem aus dem 5. Jahrhundert stammenden Merowinger-Grab. Unsere robusten Baumwollstoffe, die mit Leinenstruktur gewebt wurden, bestechen also nicht nur mit Ihrer Originalgetreue, sondern auch mit hohem Tragekomfort, Nachhaltigkeit und Langlebigkeit.
Wollfilz Neben pflanzlichen Fasern wie Hanf, Leinen und -> Baumwolle wurden im Mittalalter auch tierische Fasern verarbeitet. Neben Muschelseide und Tierhaaren war dies natürlich allen voran Wolle. Genauer handelte es sich bei Schafwolle um das am häufigsten verarbeitete tierische Fasermaterial. Deshalb bieten wir neben unseren Baumwolltextilien auch diverse Gewänder aus Schafwollfilz (Umhänge, Kutten, Skapuliere, Surkots, Gugeln, Pelerinen, Kappen, etc) an
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